videocalling
Illustration of Auflösung in video calling

Auflösung

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Die Anzahl der Pixel (Breite × Höhe), die auf dem Bildschirm angezeigt werden und die Bildschärfe bestimmen.

Was ist Videoauflösung?

Auflösung bezeichnet die Anzahl der einzelnen Pixel in jeder Dimension, die angezeigt werden können. Sie wird üblicherweise als Breite × Höhe angegeben. Bei Videoanrufen bedeutet eine höhere Auflösung ein schärferes, klareres Bild, das es ermöglicht, feine Details wie Text auf einem geteilten Bildschirm oder Gesichtsausdrücke zu erkennen.

Gängige Videoanruf-Auflösungen

  • 360p (640×360): Standard Definition (SD). Gut für geringe Bandbreite oder mobile Daten. Gesichter sind erkennbar, aber Text ist unscharf.
  • 720p (1280×720): High Definition (HD). Der Industriestandard für professionelle Videoanrufe. Gute Balance zwischen Qualität und Bandbreite.
  • 1080p (1920×1080): Full HD. Wird für hochwertige Konferenzraumsysteme oder Webinar-Präsentationen verwendet. Erfordert erhebliche Bandbreite und CPU-Leistung.
  • 4K (3840×2160): Ultra HD. Wird aufgrund der immensen Verarbeitungs- und Netzwerkanforderungen selten für Echtzeit-Videoanrufe verwendet, obwohl es von einigen spezialisierten Geräten unterstützt wird.

Auflösung vs. Bitrate

Die Auflösung bestimmt das Potenzial für Details (die Leinwandgröße), aber die Bitrate bestimmt die tatsächliche Qualität (wie viel Farbe verwendet wird). Ein 1080p-Stream mit einer sehr niedrigen Bitrate wird blockartig und pixelig aussehen, oft schlechter als ein scharfer 720p-Stream mit einer gesunden Bitrate.

Adaptive Auflösung

Moderne WebRTC-Anwendungen verwenden Simulcast oder SVC, um mehrere Auflösungen gleichzeitig zu senden. Dies stellt sicher, dass ein Nutzer mit einer langsamen Verbindung einen 360p-Stream erhält (flüssig, aber weniger detailliert), während ein Nutzer mit schneller Glasfaser den vollen 1080p-Stream erhält.

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